Das Kammerorchester an der Auferstehungskirche lädt bei freiem Eintritt zum Serenadenkonzert, dessen Programm sich in diesem Jahr der Form der Suite verschrieben hat. Die Suite ist dem Wort nach eine Folge von Instrumentalstücken – in den allermeisten Fällen von Tänzen. Man darf also Bewegendes erwarten.
Drei sehr bekannte und gerne gespielte Suiten werden zu hören sein.
Peter Warlock greift in seiner Capriol-Suite auf Tänze der 1588 entstandenen Orchésographie des französischen Priesters und Renaissancechoreographen Thoinot Arbeau zurück. Das Ergebnis ist eine packende und dabei behutsame Neuinterpretation der alten Tanzmusiken.
In seiner siebensätzigen Suite in a-moll für solistische Flöte und Streichorchester verarbeitet Telemann französische, italienische, deutsche und osteuropäische Elemente. Eine groß angelegte französische Ouvertüre leitet den Gang durch die europäische Musik des Barock ein. Ihre große Beliebtheit verdankt diese virtuose Suite nicht zuletzt dem bunten Stilmix der einzelnen Sätze.
Edward Grieg hat seine Holberg-Suite ursprünglich als Klavierwerk komponiert. Allerdings wurde diese sehr viel bekannter in einer von Grieg selbst geschriebenen Version für Streichorchester. Entstanden ist sie aus Anlass des 200. Geburtstags des dänisch-norwegischen Dichters Ludvig Holberg im Jahr 1884 und steht in der musikalischen Wirkung seinen Peer-Gynt-Suiten um nichts nach.
Musik die bewegen möchte! Herzliche Einladung!