»Vergeben und vergessen«

Impuls von Pfrin. Catharina Covolo, Musik: Dieter Cramer, Kamera, Bildauswahl und Schnitt: Jürgen Huber, Gabriela Scholl

Text des Podcasts zum Download

 

Fürbittgebet

Gnädiger Gott, bei dir zählen die Namen mehr als die Taten. Du kannst vergeben, wo wir Menschen dazu nicht in der Lage sind, wo wir nicht begreifen, wie Vergebung überhaupt möglich sein kann.

Hilf uns, zu vertrauen, dass du Recht sprichst und gerecht urteilst; dass deine Vergebung mehr ist als wir uns vorstellen können.

Gnädiger Gott, wir Menschen gehen so oft gnadenlos miteinander und mit deiner gesamten Schöpfung um; keine Gnade kann jemand erwarten, der Fehler macht oder nicht genug leistet – in den Augen anderer; Menschen, die Verbrechen begehen, erachten wir oft der Gnade für nicht wert auch wenn Sie Verantwortung für ihre Taten übernehmen; keine Gnade schenken wir den Tieren und der Umwelt, die unter unserem Lebensstil leiden. Lass uns lernen, gnädig zu sein mit unseren Mitmenschen und der Schöpfung.

Gnädiger Gott, wir warten darauf, dass du Recht schaffst denen, die Unrecht erleiden und ungerechte Strukturen verändert werden. Schenke du uns Mut und Zuversicht, dass nicht alles bleibt wie es ist. Wir hoffen auf deine Möglichkeiten, wo wir selbst keine sehen. Lass uns nicht aufgeben, wo wir enttäuscht sind. Bewahre uns vor Resignation.